Erneuter Doppelsieg am Grenzlandcup-Final!!
Am 58. Grenzlandcup-Finale in Feldkirch/AUT zeigten die Balsthaler Gruppen einmal mehr ihre ganze Klasse. Nach 2023 und 2024 konnte auch 2025 der Sieg nach Balsthal geholt werden. Nach 2024 konnte erneut ein Doppelsieg gefeiert werden. Auch die Finalteilnahme der 3. Gruppe darf als grosses Highlight bezeichnet werden. Doch so souverän und erfreulich, wie sich die Endrangliste präsentierte, war die Ausgangslage nicht den ganzen Tag. Alles der Reihe nach:
Bereits am Samstagabend reiste der Grossteil der Balsthaler Delegation nach Feldkirch und übernachtete im Business Motel Feldkirch. Die Gesprächsrunde nach der Ankunft am späten Abend ging zwar lange, doch nicht so lange, dass nicht pünktlich um 8.00 Uhr zum Frühstück in die Bäckerei und später zur Schiessanlage auf der Schattenburg losgefahren werden konnte. In der 1. Vorrunde lieferten alle Gruppe sehr solide Resultate ab: 393 Pt. für die 1., 395 Pt. für die 2. und 377 Pt. für die 3. Gruppe. In der 2. Vorrunde konnte sich die 3. Gruppe um 7 Pt. steigern und es resultierten sehr gute 384 Pt. Die 1. und 2. Gruppe totalisierten wiederum gleich viele Punkte wie in der 1. Vorrunde. Das Finalfeld wurde ein erstes Mal halbiert, sodass die 3. Gruppe bei der Premiere auf Rang 27 ausschied. Dazu beigetragen haben Anina Hauri (int. Gewinnerin der Wappenscheibe), Nils Bader, Christian Mamie und Corinne Hug.
Im Viertelfinale spürten sämtliche Gruppen die wechselnde Beleuchtung sowie der unregelmässig wehende Wind. Die Resultate fielen ein bisschen tiefer aus. Bei der 1. Gruppe so sehr, dass um das Weiterkommen regelrecht gebibbert werden musste. Das Küken der Gruppe sah die Halbfinal-Qualifikation schon am inneren Auge vorbeigehen, als bekannt wurde, dass es mit der kleinstmöglichen Differenz (388 Pt. zu 387 Pt.) doch noch gereicht hatte. Währenddessen lieferte die 2. Balsthaler Gruppe eine sehr gute Leistung ab und belegte Rang 2 (391 Pt.).
Im Halbfinal standen zum ersten Mal pro Gruppe mehrere Scheiben zur Verfügung. Nach 40 Minuten war klar, dass die 1. Gruppe im Viertelfinale wohl einfach das Pulver aufgespart hatte. Es resultierten schlussendlich 397 Pt. mit total 3 x 100 Pt. Das Käferli-Fieber brach gleich mit aus... ;) Nur wenig schlechter schoss mit 393 Pt. Balsthal 2. Als 1. resp. 2. Platzierte konnte die Finalqualifikation erreicht werden. Bereits da war klar, dass die Balsthaler mit mindestens einer Medaille heimfahren werden, denn von den vier Finalgruppen waren zwei aus Balsthal.
20 Minuten für Probe und 10 Wettkampfschüsse - So lautete das Vorhaben, welches den Balsthaler Gruppen im Final bevorstand. Sehr solid wurde geschossen als auf Scheibe 13 plötzlich Aufruhr entstand: Es wurden zwei Kartonscheiben gleichzeitig beschossen - und die Zeit war knapp. Nachdem die Jury nach kurzer Erläuterung eine Ersatzscheibe aushändigte, blieben für die letzten beiden Schüsse nur noch wenige Sekunden. Doch es konnten noch zwei Zehner notiert werden. Wenig verwunderlich ist auch der Name des Schützen: Ein wiederholtes Mal sorgte Simon Zellweger für nicht unbedingt notwendige Aufregung und Action. Entspannung war trotzdem noch nicht in Sicht: Da in Feldkirch auf Kartonscheiben geschossen wird, kann auch nicht abschliessend gesagt werden, wie hoch das Total ausfällt. Wiederholt sich das Szenario aus dem letzten Jahr, wo drei Gruppen gleich viel Punkte hatten und nochmals eine Runde schiessen durften? Es hätte nach Angaben der Schützinnen und Schütz gut sein können. Können, denn nein lautete die Antwort der Organisatoren auf die Frage. Der Sieger stand also fest. Wer es war, wurde noch nicht verraten.
Nachdem Domat/Ems als Vierplatzierte gefeiert wurden und die Gruppe Muhen 1 die Bronzemedaille in Empfang nehmen durfte, stand der Doppelsieg von Balsthal also tatsächlich fest. In welcher Reihenfolge spielte dabei überhaupt keine Rolle, denn die Taktik mit zwei ausgeglichenen Gruppen von Sportchef Marc-André Haefeli ging einmal mehr perfekt auf. Schlussendlich wurde Balsthal 2 mit Michèle Bertschi, Fabio Sciuto, Alina und Christian Wimser als 2. Platzierte und Balsthal 1 mit Daniel Grun, Marc-André Haefeli, Simon Zellweger und Janine Frei als Sieger des Grenzlandcups ausgerufen. Das Abendessen, grösstenteils wurden die klassischen Wiener Schnitzel gewählt, war dadurch mehr als verdient.
Besten Dank allen mitgereisten Schützinnen und Schützen sowie dem allerbesten "Schiibli"-Wechsler Walti für ihren grossen Einsatz und den fairen und hochstehenden Wettkampf. Wir dürfen stolz sein auf unsere Leistungen!!! Wir kommen nächstes Jahr zu 100% wieder!